Agrartechnikbranche geht von sinkenden Umsätzen aus

Zwei Monate vor Beginn der Messe Agritechnica schaut die deutsche Landtechnikbranche mit gemischten Gefühlen auf die aktuelle Geschäftsentwicklung. Nach einem Wachstumsmarathon erlebe die Agrartechnikindustrie derzeit eine Wachstumspause, «die sich bereits in den Auftragseingängen und den Umsätzen bemerkbar macht», sagte Bernd Scherer, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), am Mittwoch in Kassel.


Erwartet werde ein Rückgang des Umsatzvolumens aus deutscher Produktion um etwa drei Prozent auf 8,4 Milliarden Euro. Das wäre allerdings immer noch der zweithöchste Branchenumsatz überhaupt. Ursache des Rückgangs seien Sättigungseffekte am Markt, viele Lager seien voll.


Die Agritechnica gilt als weltgrößte Messe für Agrartechnik. Sie findet vom 10. bis 16 November in Hannover statt. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) erwartet über 400 000 Besucher und 2750 Aussteller aus 51 Ländern. Alle führenden Unternehmen der Branche seien vertreten, die Ausstellungsfläche komplett ausgebucht.

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